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Mallorca - Domizil
unser Know - How zu Ihrem Nutzen
Stand: 1/2008
Das Bauen:

Ähnlich wie in Deutschland müssen Bauwillige in Spanien erst einmal verschiedene bürokratische Hürden überwinden und bestimmte Regeln einhalten. Dabei sollte schon vor dem Kauf das Wichtigste geklärt sein.

Die Zeiten haben sich in Spanien geändert. Waren früher Schwarzbauten und illegale Restaurierungsarbeiten an der Tagesordnung, werden die Baunormen in den letzten Jahren immer strikter angewendet und kontrolliert. Damit der Traum vom schmucken Domizil oder der frisch renovierten Finca nicht zum Alptraum wird, gilt es, zunächst einmal: unbedingt noch vor dem Kauf eines Grundstücks die Baumöglichkeiten abchecken. Das Königliche Dekret Nr. 1/1992 vom 26. Juni 1992 befaßt sich mit der Bodenmaterie und erhält auch eine Regelung der Raum- und Bodenplanung. Es handelt sich hierbei um eine Neufassung des aus dem Jahre 1976 stammenden spanischen Bodengesetzes.
Das spanische Gesetz über den Boden und die städtische Ordnung (Ley sobre régimen del suelo y de ordenación urbana) regelt in folgender Rangfolge die Bau- und Bodenplanung:
nationaler Ordnungsplan, territoriale Koordinationspläne, generelle gemeindliche Ordnungspläne nebst Durchführungsverordnungen.
Dem nationalen Ordnungsplan wie auch den territorialen Koordinationsplänen kommt übergeordneter Charakter zu; sie bestimmen die grobe Entwicklung der Raumentwicklung. Der territoriale Koordinationsplan ist ein Flächennutzungsplan, aus dem die eigentlichen Baupläne oder sonstigen Programme zur speziellen städtebaulichen Entwicklung hergeleitet werden. Die Gemeinde ist grundsätzlich zuständig für die Aufstellung von Bebauungsplänen. Bau-Interessenten sollten sich deshalb bereits im Vorplanungsstadium mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen,

um genaue Angaben über das Ob und gegebenenfalls das Wie der Bebaubarkeit des Grundstückes zu erhalten. Die Klassifizierung des Bodens ist entscheidend. Aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung (Art.9ff.) wird der Boden in die folgenden Klassen eingeteilt:

- Städtischer Boden (suelo urbano):
Mindestens 2/3 des Gebietes müssen bereits voll erschlossen sein, mit Zufahrt, Energieversorgung, Versorgungsanschlüssen, etc.

- Urbanisierbarer Boden (suelo urbanizable), Art. 11:
Diese gesetzliche Regelung muß in Zusammenhang mit dem Königlichen Gesetzdekret Nr.5/96 vom 07. Juni 1996 gesehen werden. Demgemäß gilt als urbanisierbarer Boden das, was sich aus dem Bodennutzungsplan (Plan General Municipal) im einzelnen ergibt.

- Nicht urbanisierbarer Boden:
Es handelt sich hierbei um Gelände, das einem besonderen Schutz wegen seines außergewöhnlichen Land -, Forst- oder Tierwirtschaftlichen Wertes unterliegt wie auch aufgrund landschaftlicher, historischer oder kultureller Gegebenheiten oder wegen des Schutzes des ökologischen Gleichgewichtes. Falls in der betreffenden Gemeinde kein Flächennutzungsplan besteht, wird die Einteilung in urbanisierbarer und nicht urbanisierbarer Boden vorgenommen.


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